
Kritik: „Kajillionaire“ – Miranda July
Man könnte „Kajillionär“ mit einem dummen Film über seltsame Menschen verwechseln, die keine Mühen scheuen, um sich der Arbeit zu entziehen (auch wenn ihre Pläne mehr Zeit und Energie erfordern, als ein tatsächlicher Job erfordern würde). Wir sollten wirklich nicht lachen. Theresa (Debra Winger) und Robert (Richard Jenkins) sind im Grunde genommen gegen alles. Sie

„Lux Æterna“: Der wahnsinnige Abstieg in die Hölle ist Gaspar Noés bisher hysterischster Film
Gaspar Noé ist ein Filmemacher, der starke Reaktionen verdient. Ob er mit „Irrevérsible“ 250 Ausfälle bei den Filmfestspielen von Cannes 2002 verursachte, ob er in seinem 3D-Film „Love“ unsimulierte Sexszenen drehte oder für „Climax“ eine 42-minütige, ununterbrochene Einstellung drehte, Noé hat unheimlich viel Freude daran, bei seinen Zuschauern einen Wirbelsturm von Provokationen und emotionalem

„The Painted Bird Review“: Ein kaltblütiges Meisterwerk voller Traumata
Seit den Anfängen der Menschheit hat schreckliches Leid unzählige Menschenleben geplagt. Der Film war schon immer eine Möglichkeit, Qualen auszudrücken, die zu unvorstellbar sind, um sie in Worte zu fassen, und es ist nur natürlich, dass Kriegsgeschichten in diese Kategorie fallen. Von Andrej Tarkowskijs „Iwans Kindheit“ über Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“, Elem Klimows „Komm und

„Unknown Gems“: 3 unbekanntere Filme, die ich liebe
Wenn Sie sich dabei ertappen, wie Sie Ihre Streaming-Dienste durchblättern und immer wieder sagen: „Das habe ich gesehen“, dann haben wir Sie im Griff. Von Zeit zu Zeit werden unsere Autoren einige versteckte Edelsteine und Filme empfehlen, die mabye bei ihrer Erstveröffentlichung nicht groß rausgekommen sind, aber trotzdem sehenswert sind. Ich habe mich heute auf

Die akribische Pracht von „Midsommar“
Jedes Jahrzehnt werden Hunderte von erstaunlichen Filmen veröffentlicht. Und auf dem absoluten Höhepunkt dieser Filme gibt es jene zwei oder drei Filmemacher, die auftauchen, in die man sich absolut verlieben wird. Für mich ist einer dieser Filmemacher Ari Aster. Seine Art von emotional verheerenden und dramatischen Charakterstudien, verpackt in den perfektionistischen Rahmen von Horrorfilmen, sorgen