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Es ist gnadenlos klar, wie weit Allens filmische Kreativität reicht, nicht nur von den Geschichten, die er kreiert, sondern auch den eigenwilligen weiblichen Figuren die er erschafft und welche allesamt ihrem Leben den Rücken zukehren und erkennen, dass ihre große Liebe, nicht die Männer sind, mit denen sie sich liiert haben – es sind erfolgreiche Künstler, die man als ein Ebenbild von Allen selbst interpretieren könnte. Nichtsdestotrotz zeigt sich auch “A Rainy Day In New York” als eine Liebeserklärung an New York und das Kino – ein Film, der sich selbst nicht zu hohe Ansprüche stellt und bei dem man sich, wenn man sich gegen das Anschauen entscheidet, letztendlich auch nicht all zu viel verpasst hat.